Status

Challenge 1-100.000 km
Status 20011 km driven since 06.06.2021
Remaining
79989 km

Um ein Projekt wie 1-100.000 km zu beginnen braucht es zunächst eine Vision. Es braucht aber dann einen Plan und auch sehr viel Disziplin, um das Projekt auch bis zum Ende durchzuziehen.

In Ligurien hat die „PAN“ unter Beweis gestellt, dass die höchsten und auch schwierigsten Schotter -Pässe der Alpen für das Motorrad kein Problem darstellen.

Dann sind wir noch alle höchsten Alpenpässe über 2000 m Seehöhe abgefahren und ich habe die Super Moto Qualitäten der PAN genossen.

Das Video beinhaltet bewusst längere Fahrsequenzen, damit Ihr sehen könnt, wie man die Querlage ausnutzen und die Leistung des Motors zur Geltung bringen kann.

Pan America auf Korsika

Hier in Deutschland war der Sommer eher kühl und nass. Auf Korsika hatte ich aber dagegen Temperaturen um die 40 Grad und habe die Insel über ihre höchsten Pässe bei heißen Temperaturen kreuz und quer durchfahren. Das war sozusagen der Hitzetest für Mann und Maschine 😊 Keine Probleme oder Einschränkungen. Das Motorrad läuft wie ein Uhrwerk.

Was gibt es sonst noch zu vermelden:

1) Reifen MITAS E07 Dakar

Nach 15899 km Laufleistung des Reifens habe ich das Hinterrad gewechselt. Das Vorderrad hatte zu diesem Zeitpunkt noch 5 mm Profil. Bis zum 15.09 werde ich weitere 2500 km gefahren sein.

Dann wechsele ich auch das Vorderrad. Der Reifen ist einfach genial.

  • Keine Laufgeräusche die man sonst von Stollenreifen kennt
  • Sehr gute Nasshaftung
  • Lange Laufleistung
  • Sehr gute Kurvenhaftung (siehe Video)
  • Geschwindigkeitsindex 190 km/h (T)

 

Zudem hat dieser Reifen mich bei Matsch und Schnee auf Schotter ohne Probleme auf den Col de Sommeiller gebracht – Für einen 50/50 Stollenreifen ein Qualitätsbeweis.

 

2. Unsere Navigationshalterung und Scheibenabstützung ist serienreif

 

Die wackelige Scheibe gehört der Vergangenheit an. Wir haben im Team einen Navigationshalter entwickelt, der Platz im Cockpit schafft und dabei die große Scheibe so abstützt, dass diese sich nicht mehr verbiegen kann. Jetzt kann man mit Wohlgefühl 180 km / h fahren und das Visier bei Helm offen lassen … Die Entwicklung hat Serienreife erlangt und kann über K=M Harleyworld bezogen werden. Ein Einbau kann aber nur über eine Fachwerkstadt erfolgen, weil die Frontblende des Motorrades durch einen kleinen Zuschnitt angepasst werden muss.

3. MTR Treffen in Gieboldehausen

 

Ich habe mit „Elvis“ meiner PAN das große Motorradreisetreffen in Gieboldehausen am 4/5.09 besucht. Hier treffen sich jedes Jahr die Weltreisenden mit dem Motorrad zu Fachgesprächen, Vorträgen und Informationsaustausch. Sicher, Party mit interessanten Benzingesprächen war für die 466 Teilnehmer auch dabei.

Es war zum ersten Male aber auch eine HD Pan America auf dem Display und mein „ELVIS“ wurde viel bestaunt und fotografiert. Ich habe das Motorrad und unser Projekt dort vorgestellt und kann auch sagen, dass das Motorrad nun auf dem Markt der richtigen Adventure Fahrer und Weltreisenden bekannt ist und angenommen wurde. Das sind ungefähr die 3 % der Motorradfahrer die wirklich auf der ganzen Welt unterwegs sind. Diesen Markt dominieren noch im Moment BMW GS, KTM, Honda Afrika Twin und Yamaha Tenere 700.

Jedoch speziell die Fahrer des schweren GS 1200/1250 und auch KTM 1290 haben sehr viele Fragen gestellt und waren von der Neuentwicklung von HD angetan. Ein guter Zusatzpluspunkt ist das weltweite HD-Handelsnetz, wo man in fast jedem Winkel der Welt Hilfe erwarten kann. Das ist bei den Mitbewerbern nicht so der Fall. Somit kann man seine Weltreise mit der Pan und deutlich weniger Ersatzteilen im Gepäck planen, da man auf den weltweiten und standardisierten HD-Service vertrauen kann. Letztendlich haben aber auch unsere Anbauten und Veränderungen sehr überzeugt.

Mir war es wichtig mich diesem Publikum mit dem Motorrad zu stellen und wirklich kompetente Meinungen anzuhören. Im Prinzip habe ich stundenlang Rede und Antwort gestanden, das Motorrad wurde Foto und Filmstar.  Chapeau Harley … Test bestanden!

Was kommt jetzt…

Nachdem ich diesen Blog fertig geschrieben habe, bin ich auf dem Weg nach Staudach, um die 20.000 km Inspektion durchzuführen. Dann geht es schnurstracks nach Faak am See zur European Bike Week und über die Sella Gruppe zurück nach Wangen.

Wenn es die Corona Auflagen erlauben, ist dann Marokko vom 23.09 bis 15.10 geplant.

Ich halte Euch auf dem Laufenden…

Euer Jo